Glossar
Die Begriffe, die beim CopyX Trading ständig fallen — mit echten Zahlen erklärt
12 Begriffe. Zu jedem eine Erklärung in zwei, drei Sätzen — und eine Zahl aus unseren eigenen Kontoauszügen, damit der Begriff nicht abstrakt bleibt.
Die meisten Erklärungen im Netz bleiben bei der Definition stehen. Das Problem daran: „Die Performance Fee ist eine erfolgsabhängige Gebühr" beantwortet nicht die Frage, die man eigentlich hat — nämlich wie viel davon am Ende wirklich abgeht. Deshalb steht hinter jedem Begriff auf dieser Seite eine gerechnete Zahl aus den 62 Handelstagen, die wir seit dem 01. Juli 2026 dokumentieren.
Die CopyX-Einstellung, die festlegt, mit welchem Faktor deine Einzahlung im Handelskonto abgebildet wird.
Amplify ist kein Handelsbegriff, sondern eine Einstellung in der CopyX-Oberfläche. Sie bestimmt, wie groß das Handelskapital im Verhältnis zu dem ist, was du tatsächlich eingezahlt hast. Steht Amplify auf 24, dann stehen hinter 1.000 $ Einzahlung 24.000 $ im Handelskonto.
Das ist der Grund, warum die Zahl im Handelsterminal nie die Zahl ist, die du überwiesen hast — und warum jede Rendite davon abhängt, auf welche der beiden man sie bezieht.
Bei uns konkret
Am 25.09.2026 stand eines unserer Handelskonten aus der Community auf 480.288,59 $. Real eingezahlt waren davon 20.012,02 $ — das war derselbe Betrag geteilt durch 24.
Die Zahl hinter Amplify — und die Antwort auf die Frage, auf welche Summe sich eine Prozentangabe bezieht.
Ein Gewinn ist immer nur so aussagekräftig wie seine Bezugsgröße. Derselbe Betrag ergibt auf den Kontostand im Terminal eine kleine Zahl und auf die reale Einlage eine 24-mal größere. Beides ist rechnerisch richtig, aber nur eines beantwortet die Frage, die man wirklich hat.
Wir weisen auf dieser Website durchgängig die Rendite auf die reale Einlage aus. Das ist die tatsächliche Zahl: sie ist größer, und genau deshalb steht der Faktor 24x immer dabei.
Bei uns konkret
Der Trade vom 25.09.2026 brachte 158,38 $ nach Kommission. Auf den Kontostand von 480.288,59 $ waren das +0,03 % — auf die reale Einlage von 20.012,02 $ waren es +0,79 %. Dieselbe Zahl, zwei Bezugsgrößen.
Die Maßeinheit für die Positionsgröße. Bei Gold entspricht 1 Lot 100 Feinunzen.
Das Lot beantwortet die Frage, wie viel eine Kursbewegung in Geld wert ist. Bewegt sich der Goldpreis um einen Dollar je Unze, sind das bei einem Lot 100 $ und bei 0,1 Lot 10 $.
Im CopyX Trading wächst das Lot mit dem Kapital mit: dasselbe Signal wird auf einem größeren Konto mit einer größeren Position nachgebildet. Deshalb stehen in unserem Tagebuch gebrochene Lot-Größen und keine runden Zahlen.
Bei uns konkret
Der Trade vom 25.09.2026 lief über 0,36 Lot, also 36,00 Unzen Gold. Der Kurs lief 4,51 $ je Unze in unsere Richtung, daraus wurden 161,97 $ Rohgewinn.
Worauf es ankommt
Wer nachrechnet, kommt auf einen leicht anderen Betrag. Das liegt an der Anzeige: Ein- und Ausstieg stehen mit zwei Nachkommastellen da, abgerechnet wird über die tatsächlichen Ausführungskurse, die feiner sind.
Eine feste Gebühr je gehandeltem Lot — unabhängig davon, ob der Trade gewinnt oder verliert.
Anders als die Performance Fee hängt die Kommission nicht am Ergebnis, sondern an der Positionsgröße. Sie fällt für das Eröffnen und das Schließen an und wird direkt vom Konto abgebucht.
In unserer Rechnung ist sie nie weggelassen: Der Kontozuwachs eines Tages ist immer Handelsgewinn minus Kommission, und erst darauf läuft die Prozentrechnung.
Bei uns konkret
25.09.2026: 3,59 $ bei 0,36 Lot. Beim Trade davor waren es 3,52 $ bei 0,35 Lot — beide Male rund 10,01 $ je Lot für Eröffnen und Schließen zusammen.
Der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs — der Preis dafür, überhaupt in den Markt zu kommen.
Wer kauft, zahlt immer etwas mehr, als er im selben Moment beim Verkauf bekäme. Diese Differenz ist der Spread. Sie ist keine Rechnungsposition, sondern steckt bereits im Kurs, zu dem eine Position eröffnet wird.
Das macht den Spread zur unauffälligsten aller Kosten: Man sieht ihn nirgends als Abzug, er ist einfach schon drin.
Bei uns konkret
Wir weisen den Spread bewusst nicht als eigene Zahl aus — wir könnten sie nicht belegen. Was in unserem Tagebuch steht, sind die tatsächlichen Ein- und Ausstiegskurse aus dem Kontoauszug. Der Spread ist darin bereits enthalten, nicht zusätzlich abzuziehen.
Am Ende eines Gewinntages gibt es drei Wege. Nur einer davon ist das, was wir Compounding nennen: den Gewinn aktiv wieder einzahlen — denn eine Einzahlung zählt im Handelskonto mit 24x.
Am Ende eines Gewinntages steht ein Nettogewinn da, und dafür gibt es genau drei Möglichkeiten. Erstens: den Gewinn einfach im Konto stehen lassen. Zweitens: ihn sich auszahlen lassen und aus dem Handel herausnehmen. Drittens: ihn aktiv reinvestieren, also als neue Einzahlung ins Konto zurückgeben. Nur der dritte Weg ist mit Compounding gemeint, und er ist das, was der Großteil der Konten in unserer Community täglich macht.
Der Unterschied liegt darin, was eine Einzahlung im Handelskonto bewirkt: sie wird mit 24x gerechnet. Ein Gewinn, der nur stehen bleibt, tut das nicht — er ist dann schlicht gebuchtes Guthaben. Ein Beispiel mit runden Zahlen: Wer 10.000 $ real einzahlt, handelt mit 240.000 $. Bringt ein Tag 0,50 % netto, sind das 50 $. Wer diese 50 $ aktiv wieder einzahlt, hat danach 10.050 $ real eingezahlt und 241.200 $ im Handelskonto — also 1.200 $ mehr statt 50 $. Am nächsten Tag wird auf dieser größeren Basis gehandelt.
In der Praxis gibt es dabei eine Untergrenze: Auszahlen und damit auch Reinvestieren ist erst ab 10 $ möglich. Bei einem kleinen Konto kommt der Tagesgewinn deshalb nicht an jedem Tag über diese Schwelle — dann sammelt sich der Betrag erst an, bevor er wieder eingezahlt werden kann.
Das ist der ganze Mechanismus: gleiche Prozentzahl, größere Basis, größerer Betrag. Im Sparbuch-Deutsch heißt so etwas Zinseszins. In der ersten Woche ist davon kaum etwas zu sehen, über viele Tage wird der Unterschied deutlich — deshalb rechnen wir auf dieser Seite überall verkettet und nie addiert. Er wirkt in beide Richtungen: nach einem Verlusttag ist die Basis kleiner. Und wer sich für Weg eins oder zwei entscheidet, verzichtet auf den Effekt — das ist kein Fehler, sondern eine Entscheidung, die jeder für sich trifft.
Bei uns konkret
Über 62 Handelstage seit dem 01. Juli 2026 ergibt die reine Summe der Netto-Tagesrenditen +42,32 %. Verkettet — also mit täglicher Wiederanlage — sind es +52,38 %. Aus 10.000 $ wären damit 15.237,52 $ geworden statt 14.232,00 $; die Differenz von 10,06 Prozentpunkten ist nichts anderes als das Compounding.
Beide Verläufe mit eigenem Betrag nachrechnen
Der Rückgang vom bisherigen Höchststand — die Zahl, die zeigt, wie unruhig ein Verlauf war.
Eine Gesamtrendite sagt nichts darüber, was zwischendurch passiert ist. Der Drawdown misst genau das: wie weit es vom letzten Hoch nach unten ging, bevor es wieder aufwärts lief.
Für die Frage, ob man einen Verlauf aushält, ist er die ehrlichere Kennzahl als das Endergebnis.
Bei uns konkret
In 62 dokumentierten Handelstagen gab es 2 Verlusttage: 02. Juli 2026 mit −0,61 %, 04. August 2026 mit −0,21 %. Der beste Tag im selben Zeitraum war der 04. September 2026 mit +3,19 % brutto.
Worauf es ankommt
Das ist unsere Erfahrung in genau diesem Zeitraum und keine Aussage darüber, wie es weitergeht. Ein Zeitraum ohne größere Rückschläge ist kein Beleg dafür, dass es keine geben wird.
Der Anteil der Trades, die im Plus geschlossen wurden. Nur zusammen mit der Größe der Gewinne und Verluste aussagekräftig.
Eine hohe Trefferquote allein sagt wenig: Sie lässt sich erreichen, indem man Gewinne früh mitnimmt und Verluste laufen lässt. Umgekehrt kann eine Quote unter 50 % zu einem guten Ergebnis führen, wenn die Gewinner deutlich größer sind als die Verlierer.
Wichtig ist außerdem, worauf gezählt wird. Wir zählen je Trade, nicht je Tag — an einem Tag mit zwei Trades und einem Gewinner steht bei uns 1 von 2, nicht ein gewonnener Tag.
Bei uns konkret
79 von 90 Trades in 62 Handelstagen wurden im Plus geschlossen, das sind 87,78 %. Gezählt je Trade.
Das Kürzel für Gold gegen US-Dollar — das einzige Paar, das mit der SONIC-Strategie gehandelt wird. XAU ist das Währungskürzel für eine Feinunze Gold.
Der Kurs gibt an, wie viele US-Dollar eine Feinunze Gold kostet. Gehandelt wird nicht physisches Gold, sondern der Preis — es wird nichts geliefert und nichts eingelagert.
Mit der SONIC-Strategie wird ausschließlich dieses eine Paar gehandelt: keine anderen Währungen, keine Aktien oder Indizes, keine Kryptowerte. Jeder Trade in diesem Tagebuch ist ein Gold-Trade — die Zahlen auf dieser Seite sind also durchgehend das Ergebnis eines einzigen Marktes.
Gold reagiert stark auf Zinsentscheidungen, Inflationsdaten und geopolitische Nachrichten. Das macht den Markt bewegt, was für kurzfristige Strategien Voraussetzung und Risiko zugleich ist.
Bei uns konkret
Alle 90 Trades der 62 dokumentierten Handelstage liefen auf XAU/USD. Die Kurse in unserem Tagebuch reichen von 3.998,12 bis 4.643,24 $ je Unze.
Die Orders eines Signalgebers werden automatisch auf dem eigenen Konto nachgebildet. Das Konto bleibt dabei das eigene.
Beim CopyX Trading gibt man kein Geld an einen Verwalter. Das Handelskonto läuft auf den eigenen Namen, die Verbindung lässt sich trennen, und alle Buchungen stehen im eigenen Kontoauszug.
Nachgebildet wird das Signal, nicht der Betrag: Auf einem größeren Konto entsteht dieselbe Position in größerem Umfang. Die prozentuale Rendite ist deshalb bei allen verbundenen Konten gleich, der Betrag nicht.
Bei uns konkret
Genau das ist die Grundlage dieser Website: Was hier steht, sind Zahlen aus unseren eigenen Kontoauszügen — nicht aus einer Statistik, die uns jemand gezeigt hat.
Der Broker leitet die Order an den Markt weiter, statt selbst die Gegenseite einzunehmen.
Im A-Book-Modell verdient der Broker an Kommission und Spread — unabhängig davon, ob der Kunde gewinnt oder verliert. Im Gegenmodell (B-Book) hält der Broker selbst dagegen; dann ist der Verlust des Kunden sein Ertrag.
Das ist die Frage nach dem Interessenkonflikt, und sie gehört zu den wenigen, die man vor einer Kontoeröffnung wirklich klären sollte.
Bei uns konkret
Wie man das für einen konkreten Anbieter selbst nachprüft — Vertragspartner aus den AGB, Register der Aufsicht, Tätigkeit mit dem Angebot vergleichen — steht ausführlich auf unserer Seite „Selber prüfen".
Selber prüfen
Woher die Zahlen kommen
Alle Werte auf dieser Seite stammen aus denselben Kontoauszügen, aus denen auch der Monatsrückblick und die Tagesvideos gerechnet werden. Keine davon ist von Hand eingetragen: Sie werden bei jedem Handelstag neu aus den Handelsdaten berechnet, damit die Seite nicht still veraltet.
Der Rechenweg steht offen: Rendite brutto ist der Kontozuwachs nach Kommission, bezogen auf die reale Einlage. Netto ist derselbe Wert abzüglich 30 % Performance Fee. Monats- und Gesamtwerte sind verkettet gerechnet, nicht addiert.
Wer selbst nachrechnen will, findet den ausführlichen Weg im Handelsmodell, die Tageswerte im Tagebuch-Rechner und die Monate in den Monatsberichten.
Fragen zu einem der Begriffe?
Wir erklären in der Community, wie die Zahlen zustande kommen — und zeigen die Kontoauszüge dazu. Damit du dir dein eigenes Bild machen kannst.
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Alle Inhalte sind Erfahrungsberichte aus dem eigenen Handel und dienen der Meinungsbildung. Keine Anlageberatung, keine Empfehlung und kein Renditeversprechen. Vergangene Ergebnisse sagen nichts über künftige aus. Der Handel mit gehebelten Produkten ist mit erheblichen Risiken verbunden.